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Besser ein Mühlstein um den Hals
Kardinal Christoph Schönborn beim Bußgottesdienst anläßlich der Mißbräuche in der Kirche: "Das, was den Missbrauch in der Kirche besonders schwer macht: Er schändet den heiligen Namen Gottes. Er verstellt oft für ein ganzes Leben den Zugang zu dem Gott, der mit uns ist und der uns befreit. Missbrauch im sexuellen oder durch Gewalt oder durch beides, wenn sie durch Geistliche, Priester, Ordensleute geschehen, können zur "Gottesvergiftung" werden. Die Personen, die die Nähe und den Namen Gottes nahe bringen sollen, werden zu Zerstörern der Gottesbeziehung. Das ist es, was den Missbrauch in der Kirche noch einmal schlimmer macht, und deshalb ist das Wort "heiligen Zornes", das Jesus gesagt hat, so schrecklich ernst: "Wer diesen Kleinen ein Skandalon, ein Ärgernis gibt, dem wäre es besser, man hinge ihm einen Mühlstein um den Hals, um ihn ins Meer zu versenken".
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